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Title: Ananei-kavod / Clouds of Glory
Subtitle: A Jewish Perspective on the Angel of Beauty Moving Over the Face of the Female Religious Subject
Author(s): RAPHAEL, Melissa
Journal: Journal of the European Society of Women in Theological Research
Volume: 18    Date: 2010   
Pages: 31-42
DOI: 10.2143/ESWTR.18.0.2056268

Abstract :
Dieser Artikel vertritt die Ansicht, dass eine Theoretisierung dessen, was es bedeutet, Gott in einer Frau zu 'sehen', auch eine Darstellung der weiblichen Schönheit beinhalten könnte, die nicht mehr als eine Summe von physischen Eigenschaften verstanden wird, die den Normen eines gegebenen ästhetischen Marktes entsprechen, sondern vielmehr dem, was geschieht. Das heißt, dass weibliche Schönheit nicht von der Substanz her, sondern epistemologisch verstanden wird: Sie ist ein Mittel, durch das das göttliche Zwischen zwischen den Gesichtern erkennbar wird. Die Shekhinah wird in der jüdischen Tradition allgemein als Licht vorgestellt. Als ein Engel der Offenbarung erscheint sie in einem dynamischen Wechselspiel von Licht und Schatten – die 'Wolken der Herrlichkeit', durch die Gottes Gegenwart zugleich verborgen und offenbar wird. Von den Rabbis als sukkah oder Schutz vorgestellt, unter dem ein Erscheinen Gottes geschehen kann, kann man die Wolken der Herrlichkeit aus feministischer Sicht auch in dem Sinne verstehen, dass sie die Würde des Gesichtes vor einer schonungslosen fotografischen Überbelichtung und vor der Korrektur und Perfektion seiner Erscheinung bewahren. Dadurch, dass sie ihren Gegenstand in Dunkelheit hüllen, schützen die Wolken der Herrlichkeit das weibliche Gesicht vor vernichtenden ästhetischen Urteilen. Doch durchdrungen von Strahlen verwandelnden Lichts verkünden sie zugleich seine Heiligkeit. Das hebräische Wort kavod kann man mit Herrlichkeit, Würde, Respekt oder Ehre übersetzen. Wo das göttliche kavod als der Glanz der Shekhinah verstanden wird, der auf dem Angesicht leuchtet, wird das Gesicht nicht mehr als eine Summe von Gesichtszügen verstanden, die gern oder ungern anzusehen sind, sondern als ein prophetisches Geschehen, das die Würde oder die Ehre von Frauen als vollwertige menschliche Subjekte verkündet – schön, nach dem Bilde Gottes geschaffen.



Este artículo postula que al reflexionar sobre qué significa 'ver' a Dios en una mujer se podría representar también la belleza femenina, ya no entendida como la suma de propiedades físicas que corresponden a las normas impuestas por el mercado estético, sino como algo que sucede. O sea, que la belleza femenina no depende de la sustancia sino que se entiende epistemológicamente, es decir que es un medio a través del cual se puede reconocer la interfaz divina entre los rostros. La Shekhinah se representa por lo general en la tradición judía como la luz. Aparece como el ángel de la revelación en una interacción dinámica entre la luz y la sombra – las 'nubes de gloria', a través de las cuales la presencia de Dios se esconde y se revela a la vez. Para los rabíes las nubes de gloria equivalen a sukkah, es decir, refugio en el que puede aparecer Dios; desde un punto de vista feminista las nubes de gloria se pueden interpretar como algo que protege la dignidad del rostro de una sobreexposición fotográfica sin miramientos y de la corrección y perfección de su aparición. Debido a que envuelven a su objeto en la oscuridad, las nubes de gloria protegen el rostro femenino de juicios estéticos aniquiladores. Sin embargo, llenas de rayos de luz transfiguradora, anuncian a la vez su santidad. La palabra hebrea kavod significa gloria, dignidad, respeto, honor. Al entender el kavod divino como el resplandor de la Shekhinah que brilla en el rostro, éste ya no es la suma de rasgos físicos, hermosos de ver o no, sino que es un acontecimiento profético que anuncia la dignidad o el honor de la mujer como sujeto humano de igual valía – hermosa, hecha a imagen de Dios.

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